ᐅ Bitcoin Mining: Alles was du zu dem Thema wissen solltest!

Bitcoin Mining: Alles zum Thema

Ohne Miner läuft nichts. Sie stellen dem Bitcoin-Netzwerk ihre Rechnerleistung bereit und werden dafür in Form von Bictoins vergütet.

Erfolgreiches Bitcoin-Mining wird aber immer schwieriger, also lohnt es sich überhaupt noch, ins Mininggeschäft einzusteigen? Und was passiert, wenn schon alle Bitcoins ausgegeben sind? Dieser Artikel erklärt dir das Prinzip hinter dem Schürfen von Bitcoins und wie und wo das digitale Gold momentan geschmiedet wird. Außerdem erfährst Du, wie Du dich noch am Bitcoin-Mining beteiligen kannst.


Miner sind Goldgräber und Buchhalter zugleich

Alle Transaktionen sowie die Erschaffung neuer Einheiten der Kryptowährung gehen über das Rechner-Netzwerk aller Teilnehmer.

Um die Aktivitäten mit Bitcoins zu protokollieren und zu sichern, damit sie nachvollziehbar sind, werden die Miner benötigt. Das Netzwerk sammelt alle Transaktionen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums stattgefunden haben, und macht daraus eine Liste, auch als Block bekannt.

Durch das Mining werden fertige Blocks in Hashes umgewandelt und dann einer Art virtuellem Kontenbuch hinzugefügt, der Blockchain. Neue Bitcoins entstehen durch die neuen Hashes. Der Vorgang wird aber immer komplizierter, damit nicht ständig neue Bitcoins abgeschöpft werden können.

Denn Bitcoins sind endlich: Ab 21 Millionen ist Schluss. Damit bis zum Jahr 2130 Bitcoins ausgegeben werden können, erhalten die Miner immer weniger Bitcoins für ihre Rechnerleistung. Allerdings ist dafür auch der Wert eines einzelnen Bitcoins stark angestiegen. Sollten doch zuvor schon alle Bitcoins ausgegeben worden sein, können Miner immer noch mit den Transaktionen verdienen.



Mining lohnt sich nicht für Privathaushalte

Je höher die Rechenleistung ist, desto erfolgreicher funktioniert das Mining.

Vor einigen Jahren hat dafür noch ein normaler PC gereicht, aber diese sind angesichts der riesigen Mining-Farmen überhaupt nicht konkurrenzfähig. Zwar können Privatpersonen sich auch selbst eine Hardware für zu Hause kaufen, die nur für das Mining gedacht ist, aber auch das reicht mittlerweile nicht mehr aus. Kleinere Gruppen können sich die mittlerweile gängigen hocheffizienten Hardwares ebenfalls nicht leisten.

Ein anderer Punkt sind die extrem hohen Stromkosten des Mining. 2017 verbrauchte Bitcoin-Mining so viel Strom wie circa 160 Länder zusammen.

Das Magazin Digiconomist hat errechnet, dass eine Bitcoin-Transaktion so viel Strom benötigt wie ein Kühlschrank in einem Jahr. In einem Land wie Deutschland mit hohen Energiekosten ist die Anschaffung einer Hardware für Bitcoin also nicht mehr sinnvoll.



Die digitalen Goldgruben befinden sich in Ländern mit Billigstrom

Die neuen Goldschürfer sind über Mining-Pools organisiert. Sie geben gemeinsam ihre Rechnerleistung für die Gemeinschaft frei.

Als große Gruppe ist es deutlich einfacher, fertige Blocks zu finden. Die daraus entstandenen Erträge werden unter allen Mitgliedern anteilig aufgeteilt. Die große Mehrheit der Farmen mit Bitcoin-Hardware befindet sich in China, wo die Stromkosten niedrig sind. Angesichts der politischen Situation in China und der Tatsache, dass der Strom dort vor allem aus Kohleverbrennung gewonnen wird, handelt es sich hierbei um einen recht problematischen Standort.


In Europa ist Island der wichtigste Bitcoin-Standort. 

Hier ist der Strom billig und wird aus regenerativen Quellen gewonnen. Um sich die Dimensionen einer „Bitcoin-Mine“ besser vorstellen zu können, ist dieses Video von Galileo empfehlenswert.


Jeder kann sich Minern anschließen

Möchtest Du zu einem Bitcoin-Netzwerk gehören, tätigst Du im Grunde eine Investition. Du benötigst gar keine eigene Hardware, sondern lediglich einen gewöhnlichen PC oder Laptop und eine Bitcoin-Wallet, welche PC und Netzwerk verbindet. Letzteres ist ein "virtueller Geldbeutel", mit dem Du Kryptowährungen senden und empfangen kannst.

Ein größerer Mining-Pool ist für dich nicht unbedingt lukrativer. Größere Pools finden schneller neue Blocks, aber die Erträge müssen auch auf mehr Menschen verteilt werden.

Nehme dich in Acht vor Mining-Anbietern, die sehr hohe Provisionen zahlen, um neue Mitglieder zu finden! Es liegt der Verdacht nahe, dass sich solche Gruppen durch ein Schneeballsystem finanzieren oder sehr viel Geld nur ins Marketing fließt. Auch von Mining-Anbietern ohne Adresse oder Unternehmensrechtsform im Impressum der Website solltest Du die Finger lassen.


Wie Du das Bitcoin-Mining steuerlich behandeln musst, erfährst Du hier

Zu den größten und seriösen Mining-Anbietern gehört Genesis, welcher vor allem mit Mining-Farmen in Island kooperiert. Hier kannst Du wählen, ob Du eine Beteiligung auf Lebenszeit möchtest oder für zwei Jahre. Dafür zahlst Du eine anfängliche Gebühr und trägst die laufenden Kosten für Wartungen und Strom mit.

Ob das am Ende rentabler ist, als Bitcoins zu kaufen, kann nicht klar beantwortet werden.


Fazit

Die Art, wie Bitcoins produziert und verwaltet werden, muss sich schnellst möglich ändern. Sonst schadet die Kryptowährung der Energieversorgung und dem Klima massiv. Hier ist auch die Bitcoin-Community gefragt, neue Wege zu finden. Das Bitcoin-Mining ist ein lukratives Geschäft und wird auch in der Zukunft noch bestehen. Aber mit einer Mining-Investitionen gehst Du ein höheres Risiko ein, als wenn Du einfach Bitcoins kaufst und eine Zeit lang hältst.

Hast Du selbst noch gar keine Erfahrungen mit Kryptowährungen gemacht, beginne besser mit dem direkten Bitcoin-Kauf. Wie das geht, zeigt dir diese Anleitung.

Bist Du selbst schon bei einem Mining-Anbieter registriert? Dann teile uns gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren mit.

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